Herbst. đŸŒ»

BlĂ€tter 

(Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926)
Die BlÀtter fallen,

fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne GĂ€rten;

sie fallen mit verneinender GebÀrde.

Und in den NÀchten fÀllt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fÀllt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen HĂ€nden hĂ€lt. 
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