Der Morgen. đŸŒ»

Der Tag hat heute morgen um sieben Uhr begonnen. Ich war wach, ausgeschlafen und wollte den Sonntag einmal anders starten.

Da war ich schon unterwegs zum BĂ€cker, frische Semmeln holen. Ich war alleine in der Schlange, also keine Schlange wie sonst am Sonntagvormittag.

Die Straßen waren leer, alle Welt noch in ihren wohlig warmen Betten.

Der Friedhof war menschenleer. Noch ein bisschen frisch an den Beinen, aber wunderbar ruhig und friedlich. Nur die Vögel. Mein Papa, meine Großeltern und ich.

Der Schmetterling hat seinen Platz gefunden, ich hoffe, Papa, er gefÀllt Dir.

Drei Tannenzapfen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen fĂŒr meine Großeltern.

Ein stilles Gebet.

Die Sonne strahlte.

Ein Spaziergang am See morgens um acht. Vereinzelt ein paar Jogger. Frauchen mit Hund, ein Àlterer Mann auf seinem Fahrrad.

Der Schwan vor mir im Wasser, sich seiner Eleganz bewusst, dreht sich, zeigt sich.

Ich sitze auf einer Sonnenbank und sehe das Spiegelbild der BĂ€ume im See.

Frieden.

Ruhe.

Was fĂŒr ein Morgen.

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